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Dieser Spieltisch steht als historisches
Unikat unter Denkmalschutz.
Die Glocken des Carillons sind über
Seilzüge mit den Spieltisch verbunden.
Dieser hat eine Klaviatur und
ein Pedal. Allerdings sind die Tasten, mit denen die schweren Klöppel
bewegt werden müssen, viel größer und kräftiger als
bei einem Klavier.
Sie bestehen aus hölzernen Hebeln (holländisch Stokken genannt
/ Spieltisch daher Stokkenklavier).
Die Stokken sind über Drahtzüge, Wellenbrett und Winkelverbindungen
zur Veränderung der Distanzen mit jeweils einer Glocke verbunden.
So kann der Spieler jede einzelne Glocke anschlagen und durch die Stärke
seines Anschlags auch die Lautstärke der einzelnen Töne beeinflussen,
also den Tonfolgen eine individuelle Färbung verleihen.
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