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Geschichte
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| Zum 200jährigen
Bestehen der Christiankirche
im gleichen Jahr wurde das Carillon eingeweiht und offiziell in Betrieb
genommen. Der 2. Weltkrieg wurde vielen Glocken in Deutschland zum Verhängnis. Sie stürzten mit ihren zerstörten Türmen in die Tiefe und zerschellten. Die größere Zahl aber wurde auf Anordnung der Machthaber abgehängt und zu Kriegszwecken eingeschmolzen. Auch den Glocken der Christianskirche war dieses Schicksal zugedacht. |
| Im Gästebuch des Carillons findet sich unter dem 7. März 1949 ein handschriftlicher Eintrag von Percival Price, der das Glockenspiel noch einmal besuchte. Vier Jahre nach Kriegsende also schreibt er: "Laßt die Glocken sprechen von Deutschland - in der Sprache der Musik, die alle Menschen verstehen. Laßt sie sagen, dass Deutschland begonnen hat, der Welt wieder Schönheit zu geben!" |
| Viele bekannte Carilloneure besuchten in den folgenden Jahren dieses Glockenspiel. Neben inländischen Gästen spielten hier Glockenspieler aus der Schweiz, den Niederlanden, mehrere aus den USA, Frankreich und Belgien. |
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Auf einen Blick:
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Gegossen:
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1936 | |
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Glockengiesser:
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Familie Franz Schilling, Apolda, Thürimgen | |
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Eingeweiht:
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1938 |